Abdulwahid Aburas, der vorläufige Außenminister der Huthis, erklärte am Freitag, dass die Gruppe keine Pläne hat, den Schiffsverkehr im Roten Meer zu schließen und der Verkehr von Schiffen weiterhin normal verläuft. Er wies darauf hin, dass die Bewegungen der Schiffe nach der jüngsten Besetzung der Gebiete rund um die Bab-el-Mandeb-Straße zurückgegangen sind und betonte, dass diese Bedenken hauptsächlich von Saudi-Arabien geschürt werden.
Unbegründete Bedenken
Aburas erklärte in einem exklusiven Interview, ohne weitere Details zu nennen, dass der Schiffsverkehr im Roten Meer weiterhin normal verläuft. Er fügte hinzu: "Die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Schließung des Roten Meeres sind unbegründet und werden hauptsächlich von den Saudis propagiert. Wir haben niemals die Absicht, den Schiffsverkehr zu gefährden, da dies niemandem zugutekommt."
Aktuelle Situation im Jemen
Die Huthis, die weite Teile im Nordwesten des Jemen kontrollieren, stellen mit etwa 350.000 Kämpfern eine große Herausforderung für die international anerkannte jemenitische Regierung und die saudische Koalition dar. In diesem Zusammenhang wies Aburas auf die Rolle der Huthis bei der Schaffung von Stabilität in der Region hin und sagte, dass die Gruppe bereit sei, konstruktive Verhandlungen und Anpassungen mit verschiedenen Parteien zu führen.
Er betonte auch die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit zur Schaffung von Frieden und Stabilität im Jemen und sagte: "Wir unterstützen stets Diplomatie und Dialog zur Lösung von Krisen und hoffen, dass auch andere Länder einen solchen Ansatz verfolgen. In diesem Zusammenhang suchen wir nach Lösungen, die zu einer Verringerung der Spannungen und zur Verbesserung des täglichen Lebens der Menschen im Jemen führen."
Während die Huthis als militärische und politische Macht im Jemen präsentiert werden, bleiben die Bedenken hinsichtlich der humanitären Lage in diesem Land hoch. In diesem Zusammenhang betonte Aburas das Engagement dieser Gruppe, die Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten und jede Bedrohung des Schiffsverkehrs zu verhindern.
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