Der königliche Besuch des Oman in der Republik Angola stellt einen Wendepunkt in den bilateralen Beziehungen zwischen den beiden befreundeten Ländern dar und kann eine geeignete Grundlage für die Ausweitung der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, insbesondere in der Wirtschaft und Investitionen, schaffen.
Geschichte der Handelsbeziehungen
Das Handelsvolumen zwischen Oman und Angola erreichte in der ersten Hälfte des Jahres 2025 fast 972.900 OMR, was im Vergleich zu 1,31 Millionen OMR in der ersten Hälfte des Jahres 2024 einen Rückgang darstellt. Der Handelsbilanz wurde in diesem Zeitraum ebenfalls zugunsten Omans mit 969.700 OMR verzeichnet. Die Exporte Omans nach Angola betrugen in diesem Zeitraum nahezu 971.300 OMR, während die wichtigsten Exportgüter Maschinenbauteile und elektrische Kabel waren.
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Wachstum der gemeinsamen Investitionen
Die registrierten Investitionen mit Beteiligung Angolas im Oman haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die Anzahl der Unternehmen mit angolanischer Beteiligung stieg von einem Unternehmen in den Jahren 2023 und 2024 auf vier Unternehmen im Jahr 2025. Zudem erhöhte sich die Anzahl der Aktionäre von eins auf sechs, und das eingetragene Kapital stieg von 24.000 OMR auf 74.000 OMR.
Diese Investitionen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Bereiche Bau, professionelle und kommerzielle Aktivitäten sowie Wartung von Fahrzeugen und Motorrädern. Die Sektoren Energie und Bergbau gehören zu den Hauptbereichen, die zur Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Investitionen zwischen Oman und Angola beitragen können.
Im Rahmen der Stärkung der finanziellen Zusammenarbeit wurde die Gründung der African Bank of Oman im April 2026 in der Hauptstadt Angolas, Luanda, angekündigt. Diese Maßnahme könnte dazu beitragen, den Handel und die Investitionen zwischen den beiden Ländern zu erleichtern und neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit im Privatsektor zu schaffen.
Der offizielle Besuch des Präsidenten Angolas, João Lourenço, im Oman im Dezember 2024 gilt ebenfalls als Wendepunkt in den bilateralen Beziehungen und führte zur Unterzeichnung eines Abkommens über den Erwerb eines Anteils an den Minen Katoca und Luaila in Angola.
Die Entwicklung dieser Beziehungen durch gegenseitige Besuche und Treffen von Beamten und Vertretern des Privatsektors aus beiden Ländern zeigt das gemeinsame Interesse an der Stärkung der Zusammenarbeit und Investitionen.
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