Die Regierung von Donald Trump gab am Sonntag bekannt, dass sie auf die Anfrage der Familien der Opfer der terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 eingehen wird. Diese Anfrage umfasst die Veröffentlichung von Dokumenten, die möglicherweise zur Klärung der Rolle Saudi-Arabiens bei diesen Anschlägen beitragen könnten. Trump sagte während seiner Reise nach Irland in Antwort auf Fragen von Journalisten, dass er dieses Thema nach seiner Rückkehr nach Washington prüfen werde.
Details der Anfrage der Familien
Die Familien der Opfer des 11. Septembers behaupten seit langem, dass eine Gruppe von extremistischen religiösen Führern in Saudi-Arabien Einfluss auf die Regierung dieses Landes hatte und den Tätern der Anschläge geholfen hat. Von den 19 Terroristen, die mit diesen Anschlägen in Verbindung stehen, waren 15 Saudis, aber die saudische Regierung hat jede Beteiligung an diesen Anschlägen kontinuierlich bestritten. Diese Familien haben Trump gebeten, die entsprechenden Dokumente von der Geheimhaltung zu befreien und zu veröffentlichen.
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Trumps Position und Reaktionen
Trump sagte in Antwort auf Fragen von Journalisten: "Ich werde dieses Thema prüfen, wenn ich nach Washington zurückkehre. Ich weiß, dass sie mich am Freitag darum gebeten haben." Diese Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem die Familien der Opfer des 11. Septembers nach Gerechtigkeit und Transparenz in Bezug auf das Geschehene suchen.
Terry Estrada, ein Mitglied der Familien der Opfer, wandte sich während einer Gedenkveranstaltung in New York an Trump und forderte ihn auf, Saudi-Arabien zu sagen, "lüge nicht". Estrada, der bei den Anschlägen vom 11. September seinen Ehemann Tom verloren hat, sagte, dass die Präsidenten der USA immer versucht hätten, Saudi-Arabien zu schützen und nicht im Interesse der Familien der Opfer gehandelt hätten. Er betonte, dass die derzeitige Regierung "an der Seite der Familien und Überlebenden" stehen sollte.
Estrada fügte hinzu: "Das war ein fortwährender Verrat. Präsident Trump kann diese Situation noch ändern." Diese Äußerungen spiegeln die Enttäuschung und die starke Forderung der Familien nach Transparenz über die mögliche Rolle Saudi-Arabiens bei den Anschlägen vom 11. September wider.
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