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Die Vereinten Nationen erlaubten Mahmoud Abbas, virtuell zu sprechen
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Die Vereinten Nationen erlaubten Mahmoud Abbas, virtuell zu sprechen

منبع تصویر: al-monitor.com

Von Khalij News Agency Editorial 2 Min. Lesezeit 26,594

Die Vereinten Nationen haben am Donnerstag mit der Annahme einer Resolution Mahmoud Abbas, dem Präsidenten von Palästina, erlaubt, über Video in der jährlichen Generalversammlung der Weltführer zu sprechen. Diese Entscheidung wurde zum zweiten Mal in Folge getroffen, nachdem die Vereinigten Staaten sein Reisevisum nach New York erneut abgelehnt hatten.

Details zur Abstimmung und Annahme der Resolution

Die Resolution wurde mit 152 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen angenommen, während 4 Länder sich der Abstimmung enthielten. Diese Maßnahme erlaubt es auch Abbas und anderen hochrangigen palästinensischen Beamten, an Sitzungen und Konferenzen der Vereinten Nationen im kommenden Jahr über Video teilzunehmen, falls sie von der Reise in die Vereinigten Staaten ausgeschlossen werden.

Die Position der Vereinigten Staaten und palästinensische Reaktionen

Die US-Regierung gab im vergangenen Jahr bekannt, dass Abbas und etwa 80 andere Palästinenser von der Entscheidung des Landes betroffen sein werden, Visa für Mitglieder der Palästinensischen Befreiungsorganisation und palästinensische Beamte abzulehnen und zu widerrufen. Washington gab auch am Mittwoch bekannt, dass es die Visa-Beschränkungen verlängert hat.

Tommy Bruce, stellvertretender ständiger Vertreter der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen, sagte vor der Abstimmung in der Generalversammlung: "Wenn die palästinensische Autonomie als Partner anerkannt werden möchte, muss sie die Finanzierung von Terrorismus einstellen und anstelle von diplomatischen Schaukämpfen ernsthafte Regierungsführung betreiben." Diese Äußerungen stießen auf negative Reaktionen von palästinensischen Beamten. Riyad Mansour, der Vertreter Palästinas bei den Vereinten Nationen, wies diese Maßnahme der Vereinigten Staaten zurück und verurteilte sie.

Folgen der Entscheidung der Vereinigten Staaten

Das US-Außenministerium erklärte am Mittwoch, ohne spezifische Beamte zu benennen, dass es die Visa-Sanktionen gegen palästinensische Beamte fortsetzen werde. Diese Sanktionen sind auf Maßnahmen zurückzuführen, die sie zur "Internationalisierung des Konflikts zwischen Israel und Palästina" ergriffen haben, einschließlich der Verfolgung von Fällen gegen Israel vor internationalen Gerichten.

Ein palästinensischer Beamter, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass das Visum von Abbas abgelehnt wurde. Gemäß dem "Zentralbüro" der Vereinten Nationen von 1947 sind die Vereinigten Staaten im Allgemeinen verpflichtet, ausländischen Diplomaten den Zugang zu den Vereinten Nationen in New York zu gewähren. Washington hat jedoch erklärt, dass es Visa aus Sicherheitsgründen, Extremismus und Außenpolitik ablehnen kann.

Quelle: al-monitor.com