Indische Aronimaya, Reisebloggerin, die behauptete, während ihrer Reise nach Afghanistan von unbekannten Männern festgenommen worden zu sein, ist jetzt in Sicherheit und wurde nach mehreren Stunden der Festnahme freigelassen.
Details des Vorfalls in Bamiyan
Aronimaya kam um 19 Uhr in Bamiyan an und war mit einem Lastwagen in die Stadt gefahren. Als es dunkel wurde, näherten sich ihr lokale Bewohner und Beamte und erinnerten sie daran, dass Frauen gemäß den lokalen Gesetzen nicht alleine nachts reisen dürfen. Nach der Überprüfung ihres Reisepasses und Visums forderten die Beamten sie auf, ihre Reisegenehmigung vorzulegen.
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Aronimaya erklärte, dass sie zuvor versucht hatte, in Jalalabad eine Genehmigung zu erhalten, aber die Beamten aufgrund ihrer Reise ohne männlichen Begleiter (Mahram) oder offiziellen Führer die Genehmigung verweigert hatten. Um die vorherigen Kontrollpunkte zwischen Kabul und Bamiyan zu passieren, hatte sie behauptet, mit einem deutschen Begleiter zu reisen, der sie an einem anderen Ort treffen würde.
Verhandlungen und Freilassung
In einem Facebook-Post schrieb Aronimaya: "In dieser Nacht stieg ich in einen Lastwagen und kam an einen Ort namens Bamiyan. Als ich hier ankam, war es 19 Uhr und es wurde dunkel. Sobald ich aus dem Fahrzeug stieg, kamen die Leute hier auf mich zu, weil gemäß den Gesetzen hier eine Frau normalerweise nicht alleine nachts draußen sein kann."
Aronimaya berichtete, dass zwei Männer ihr Fragen über eine Übersetzungs-App stellten und ihre Dokumente überprüften, während sie ihr Handy an dem Ort auflud, an dem sie übernachtete. Nachdem sie festgestellt hatten, dass sie alleine in Afghanistan reiste, informierten sie sie, dass sie gegen das Gesetz verstößt und möglicherweise bald festgenommen wird.
Während sie sehr besorgt war, kontaktierte sie eine lokale Person, die ihr in dieser Nacht geholfen hatte. Diese Person verhandelte über ihren Status, und schließlich stimmten die Beamten zu, dass sie ohne den Kauf einer Genehmigung zur Grenze reisen könne.
Aronimaya fügte hinzu: "Bis er ankam, schlug mein Herz heftig. Ich war völlig erstarrt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich sagte nichts, sie wiederholten nur, dass ich gegen die Gesetze verstoßen hätte. Nach einer Weile kam der Mann an, und wir erklärten ihnen alles. Glücklicherweise konnte er Englisch sprechen, und ich bat ihn wirklich, auf meine Situation zu achten."
Sie bemerkte abschließend: "Mein Vergehen war nur, dass ich als Frau alleine in einem Land gereist bin, in dem Frauen nicht alleine reisen dürfen."
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