Inmitten der aktuellen Spannungen im Jemen hat der Mufti von Oman seine Besorgnis über die gegenwärtige Lage zum Ausdruck gebracht und die Notwendigkeit der Solidarität der Muslime betont. In einer Erklärung kritisierte er die Hoffnungslosigkeit der muslimischen Gelehrten hinsichtlich ihres Einflusses auf die Lösung sozialer und politischer Krisen und bezeichnete dieses Thema als Weckruf für die islamische Gemeinschaft.
Schmerz und Hoffnungslosigkeit im Herzen der Muslime
Der Mufti von Oman stellte klar, dass die Religionsgelehrten in dieser sensiblen Phase als Berater und Wegweiser der Gemeinschaft agieren und Konflikte vermeiden sollten. Seinen Aussagen zufolge sollte diese Hoffnungslosigkeit, insbesondere in einer Situation, in der der Jemenkrieg zu einer humanitären Krise geworden ist, zu einem gemeinsamen Anliegen werden. Er wies auch auf die ernsthaften Schäden hin, die der Krieg unter den Menschen im Jemen verursacht hat, und äußerte die Hoffnung, dass die muslimischen Gelehrten durch Einheit und Solidarität einen Weg finden können, um diese Krise zu beenden.
Dieser prominente Mufti erklärte zudem, dass die muslimischen Gelehrten in ihren Bemühungen um Frieden und Versöhnung in der Region über geografische und politische Grenzen hinaus handeln sollten. Er verwies auf das Misstrauen, das zwischen den islamischen Ländern besteht, und forderte die Religionsgelehrten auf, durch den Aufbau von Brücken der Kommunikation zu einer positiven und konstruktiven Atmosphäre beizutragen.
Herausforderungen für die Religionsgelehrten
Der Mufti von Oman ging auch auf die zahlreichen Herausforderungen ein, vor denen die Religionsgelehrten stehen, und sagte, dass die muslimischen Gelehrten in der heutigen Welt mit neuen Realitäten und den Bedürfnissen der Gemeinschaft vertraut werden und sich an die aktuellen Bedingungen anpassen müssen. Dieses Thema gewinnt insbesondere an Bedeutung, da junge Muslime zunehmend nach neuen Antworten auf ihre Fragen suchen.
Abschließend betonte der Mufti von Oman die Bedeutung von Solidarität und Zusammenarbeit unter den Muslimen und hob die Notwendigkeit hervor, sich für eine bessere und kriegsfreie Zukunft einzusetzen. Er hofft, dass die Religionsgelehrten als Vorreiter des Friedens und der Versöhnung auf diesem Weg agieren können.




