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Rückkehr afghanischer Migranten nach Afghanistan infolge der Wirtschaftskrise im Iran
Iran

Rückkehr afghanischer Migranten nach Afghanistan infolge der Wirtschaftskrise im Iran

منبع تصویر: al-monitor.com

Von Khalij News Agency Editorial 2 Min. Lesezeit 33,741

Mohammad Said, ein 18-jähriger afghanischer Jugendlicher, ist mit seiner Familie nach der Flucht vor der Taliban-Herrschaft in den Iran nun aufgrund der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage im Iran in seine Heimat zurückgekehrt. Diese Familie sieht sich bei ihrer Rückkehr großen Herausforderungen gegenüber, denn laut Said hat sich "der Wert unserer Ersparnisse stark verringert".

Faktoren für die Rückkehr afghanischer Migranten

Nach der erneuten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im Jahr 2021 wanderten viele Afghanen auf der Suche nach einem besseren Leben in den Iran. Dennoch hat die derzeitige Wirtschaftskrise im Iran, die durch Sanktionen und einen Rückgang der Ölexporte verursacht wurde, dazu geführt, dass afghanische Migranten über eine Rückkehr in ihre Heimat nachdenken.

Der Iran, der als industrielles Land und große Wirtschaft in der Region bekannt ist, sieht sich nun schweren wirtschaftlichen Problemen gegenüber. Laut Statistiken sind die Preise für Lebensmittel, insbesondere Brot und Milch, im Iran drastisch gestiegen, und viele Afghanen, die früher durch den Verkauf von Waren auf den iranischen Märkten gut verdienen konnten, stehen nun vor sinkender Nachfrage und steigenden Preisen.

Herausforderungen bei der Rückkehr nach Afghanistan

Viele Afghanen, die nach Afghanistan zurückkehren, sehen sich strengen Einschränkungen in Bezug auf Frauenrechte und Beschäftigungsmöglichkeiten gegenüber. Die Taliban haben Einschränkungen für Frauen eingeführt, und viele von ihnen können derzeit nur ein- oder zweimal im Monat das Haus verlassen. Diese Realität stellt für afghanische Mütter und Töchter, die im Iran geblieben sind, eine schwierige Wahl dar: Armut im Iran oder Rückkehr in ein Land, in dem ihre Rechte verletzt werden.

Abdul Jabbar, einer der Rückkehrer, sagte in einem Interview, dass er und seine Familie nach Jahren des Lebens im Iran nun mit ernsthaften finanziellen Problemen konfrontiert sind. Er erklärte: "Obwohl meine Familie im Iran ein bequemes Leben hatte, kämpfen wir jetzt in Afghanistan ums Überleben und stehen finanziell unter Druck."

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration sind in den letzten zwei Jahren über zwei Millionen Afghanen aus dem Iran ausgewandert. Diese Zahlen zeigen die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Leben afghanischer Migranten, die in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft in ihre Heimat zurückkehren.

Quelle: al-monitor.com