Nach zunehmenden Kritiken an dem Ölvertrag der Regierung von Donald Trump mit den Übergangsführern Venezuelas erklärte der Energieminister der Vereinigten Staaten, Chris Wright, ausdrücklich, dass Washington nicht daran interessiert ist, die Ölressourcen dieses Landes zu übernehmen. Diese Äußerungen wurden gemacht, während einige Medien von einer Diplomatie "unter dem Druck von Waffen" gegenüber Venezuela sprachen.
Behauptung der Druckdiplomatie
Der Energieminister wies jegliche Behauptungen zurück, dass die Vereinigten Staaten versuchen, das Öl dieses Landes zu "ergreifen", und sagte: "Auf keinen Fall" und betonte, dass dieser Vertrag tatsächlich eine Wende in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela darstellt. Seiner Meinung nach könnte dieser Vertrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage Venezuelas beitragen und zu neuen Beziehungen zwischen den beiden Ländern führen.
Die Kritik an diesem Vertrag hat insbesondere im Vergleich zur Menschenrechtslage und der wirtschaftlichen Krise in Venezuela zugenommen. Kritiker sind der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten versuchen, durch wirtschaftlichen und politischen Druck Einfluss auf die inneren Entscheidungen Venezuelas zu nehmen. Sie glauben, dass diese Art von Diplomatie die nationale Souveränität dieses Landes untergraben könnte.
Ein Vertrag für eine bessere Zukunft?
Wright betonte auch, dass das Hauptziel dieses Vertrags darin besteht, das Volk Venezuelas zu unterstützen und zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen beizutragen. Dennoch werden diese Behauptungen im Schatten der Geschichte der Beziehungen zwischen den beiden Ländern und der früheren Maßnahmen der Vereinigten Staaten in Lateinamerika in Frage gestellt.
Es scheint, dass dieser Vertrag nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische und soziale Dimensionen haben wird. Streben die Vereinigten Staaten wirklich nach stabilen Beziehungen zu Venezuela oder ist dieser Vertrag nur eine vorübergehende Strategie zur Kontrolle der Ölressourcen dieses Landes? Die Zeit wird diese Frage beantworten.




