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Anwar Gargash: Der Wiederaufbau des Vertrauens zwischen den VAE und Iran braucht Zeit
Persischer Golf

Anwar Gargash: Der Wiederaufbau des Vertrauens zwischen den VAE und Iran braucht Zeit

منبع تصویر: parsi.euronews.com

Von Khalij News Agency Editorial 3 Min. Lesezeit 28,436

Anwar Gargash, diplomatischer Berater des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, sagte in seiner Rede auf dem Arab Media Summit in Dubai, dass der Wiederaufbau des Vertrauens zwischen den VAE und dem Iran Jahre in Anspruch nehmen wird. Er betonte, dass die Beziehungen zwischen diesen beiden Nachbarländern fortgesetzt werden müssen, aber die Herausforderungen, die sich aus den jüngsten Angriffen auf die Anrainerstaaten des Golfes ergeben, haben das Thema Vertrauen zu einer komplexen Angelegenheit gemacht.

Krisenmanagement und Bewertung der Beziehungen

Gargash erklärte, dass die VAE in der Krise das Management übernehmen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Beziehungen zum Iran bewerten. Er sagte: „Letztendlich sind wir Nachbarn und unsere Beziehungen zum Iran sind sehr komplex. Das Sicherheitssystem in der Region ist offensichtlich zusammengebrochen und es besteht die Notwendigkeit, neue Kanäle für das Verständnis zu schaffen.“

Dieser hochrangige Emirati erklärte die Herangehensweise seines Landes in drei Bereichen. Erstens, den Schutz seiner Souveränität und dann die Flexibilität in den Beziehungen. Gargash verwies auch auf die kürzliche Reise des Präsidenten der VAE nach Deutschland und fügte hinzu, dass das dritte Element die Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung inmitten der Krise sei. Er betonte: „Wir müssen versuchen, unsere wirtschaftliche Entwicklung und Prosperität aufrechtzuerhalten, und die Reise des Präsidenten nach Deutschland war erfolgreich.“

Unterschied zwischen Beziehungen und Vertrauen

Gargash stellte in Antwort auf eine Frage zu seinem Kommentar über den Verlust des Vertrauens der VAE in den Iran klar, dass er absichtlich zwischen Beziehungen und Vertrauen unterscheidet. Er äußerte: „Beziehungen sind eine Notwendigkeit und wir müssen auf der Grundlage eines offenen Dialogs mit dem Iran kommunizieren; ein Dialog, der über alltägliche Fragen hinausgeht.“

Er wies auch darauf hin, dass der Aufbau von Vertrauen viel Zeit benötigt und Jahre in Anspruch nehmen wird, um dieses Vertrauen wiederherzustellen. Gargash sagte: „Der Präsident des Iran hat gesagt, dass der Angriff Irans auf die Länder des Golf-Kooperationsrats ein großer Fehler war.“ Er beschrieb diese Handlung als einen geopolitischen Fehler, der eine kompliziertere Situation für den Iran geschaffen hat und die Zukunft dieses Landes beeinflussen wird.

Gargash betonte weiterhin, dass die Nutzung Irans von Stellvertretermilizen mit aggressiven Handlungen verbunden ist und dass sie, solange sie ihre Nachbarn bedrohen und angreifen, nicht über eine neue Zukunft verhandeln können. In Antwort auf eine Frage zu einer unabhängigen finanziellen oder politischen Maßnahme der VAE gegen den Iran sagte er, dass eine solche Maßnahme nicht ergriffen wurde und fügte hinzu: „Wir haben uns nur verteidigt und werden weiterhin unsere Verteidigung aufrechterhalten und gleichzeitig die Hand der Freundschaft ausstrecken.“

Bedenken hinsichtlich der regionalen Sicherheit

Gargash betonte auch in Antwort auf Fragen zu den jüngsten Angriffen auf Saudi-Arabien, dass das Angreifen heiliger Stätten wie Mekka völlig verurteilt und inakzeptabel ist. Er stellte fest: „Die Sicherheit und Souveränität Saudi-Arabiens ist Teil unserer Sicherheit, und die Stabilität der Länder des Golf-Kooperationsrats ist miteinander verbunden.“

Er wies auch auf die Bedenken hinsichtlich der Kontrolle der Bab al-Mandab-Straße durch die Houthis hin und sagte: „Dieses Thema betrifft alle und ist nicht nur ein regionales Problem, sondern betrifft die internationale Wirtschaft.“

Gargash legte für zukünftige Kontakte mit Teheran keinen Zeitrahmen fest und sagte: „Die VAE haben diesen Krieg nicht gewählt, sondern sich verteidigt, als der Krieg begann, und dies ist der Beginn eines politischen Dialogs, der entstehen muss.“

Quelle: parsi.euronews.com