Singapur und der Golf-Kooperationsrat für die arabischen Staaten des Golfes (GCC) haben sich in einer Sitzung mit der Überprüfung und Stärkung ihrer bilateralen Zusammenarbeit befasst und die Bedeutung der Aufrechterhaltung einer internationalen Ordnung, die auf Regeln und multilateralen Handelssystemen basiert, betont. Diese Sitzung bot eine Gelegenheit, dass beide Seiten ihr Engagement für aktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit in der internationalen Gemeinschaft erneut bekräftigen.
Überprüfung der bilateralen Zusammenarbeit und vergangener Vereinbarungen
Das Außenministerium von Singapur gab bekannt, dass in dieser Sitzung die bilaterale Zusammenarbeit und Wege zu deren Stärkung sowie die Fortschritte aus früheren Vereinbarungen erörtert wurden. Zudem wurden die unter sechs technischen Ausschüssen (TWCs) geschaffenen Kooperationen in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Sicherheit, Handel, Recht, Nachhaltigkeit und soziale Entwicklung diskutiert.
Steigerung der Zusammenarbeit und die Rolle Katars
Beide Seiten betonten die Bedeutung der Erhöhung des Kooperationsniveaus zwischen Singapur und dem Golf-Kooperationsrat, unter anderem durch die Verbesserung des bestehenden Freihandelsabkommens zwischen beiden Seiten. Sie begrüßten auch die Aufnahme Katars als Dialogpartner im ASEAN-Sekretariat im Juli 2026 und blickten hoffnungsvoll auf das Treffen der Außenminister von ASEAN-GCC in New York im September, das gemeinsam von Singapur und Bahrain geleitet wird.
In diesem Zusammenhang äußerten beide Seiten die Hoffnung, dass das dritte ASEAN-GCC-Treffen, das während der singapurischen Präsidentschaft über ASEAN im Jahr 2027 stattfinden wird, zu einer vertieften Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen führen wird.
Sicherheitsbedenken und maritime Bedrohungen
Beide Seiten äußerten ihre ernsthaften Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran im Nahen Osten und betonten die Bedeutung von Dialog und Diplomatie, um eine friedliche und nachhaltige Lösung zu erreichen. Sie lobten auch die diplomatischen Bemühungen Katars zur Förderung des Dialogs und zur Verringerung der Spannungen.
In dieser Sitzung wurden Bedenken hinsichtlich der anhaltenden Bedrohungen für die maritime Sicherheit und die internationale Schifffahrt in der Region geäußert, einschließlich der Angriffe der Houthi auf Schiffe im Roten Meer, die den Handel stören und die Sicherheit und Freiheit der Navigation bedrohen. Beide Seiten betonten, dass die Rechte und Freiheiten der Navigation gemäß dem internationalen Recht respektiert werden müssen.
Folgen internationaler Zusammenarbeit
Beide Seiten betonten auch die Bedeutung der Wiederherstellung eines sicheren und ungehinderten Durchgangs für Schiffe und Flugzeuge in der Straße von Hormuz und hoben die gemeinsamen Interessen und Perspektiven hervor, die Singapur und Katar als kleine Länder haben. Diese Kooperationen manifestieren sich in ihrer aktiven Teilnahme am Forum kleiner Staaten (FOSS) und der Global Governance Group (3G).
Am Ende dieser Sitzung sprach die singapurische Seite ihr Beileid zum Tod von Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani, dem Vater des Emirs von Katar, aus. Die vierte IMM-Sitzung soll 2027 in Singapur stattfinden.
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