Das Sultanat Oman betonte in seiner Rede während der siebzigsten Generalversammlung der Internationalen Atomenergiebehörde, die in Wien, der Hauptstadt Österreichs, stattfand, sein Engagement für eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dieser Behörde und den Mitgliedstaaten zur Erreichung strategischer Ziele. Faiza bint Saif Al-Siyabiya, die ständige Vertreterin Omans bei der Behörde, hob in dieser Rede die Bedeutung der Nutzung der Kerntechnologie für Frieden und nachhaltige Entwicklung hervor.
Förderung friedlicher Ziele
Auf dieser Konferenz verwies Oman auf seine aktive Mitarbeit an verschiedenen Initiativen, deren Ziel die Förderung der friedlichen Nutzung von Kernenergie ist. Das Land betonte insbesondere seine Beteiligung an Projekten zur Lebensmittelsicherung, einem globalen Netzwerk von Wasseranalyselabors unter Verwendung von Isotopen und einer nuklearen Initiative zur Erhaltung historischer Stätten. Oman kündigte auch seinen Wunsch an, an zukünftigen Schulungsprogrammen zur Kapazitätsbildung und Überwachung von Kernmaterialien teilzunehmen.
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Schulungs- und Entwicklungsprogramme
Das Sultanat Oman gab bekannt, regionale Schulungsprogramme in Maskat auszurichten, um die Zusammenarbeit zu stärken. Diese Programme werden Schulungen zur Produktion von radioaktiven Isotopen und genetischen Informationen im Zusammenhang mit Krankheitsüberträgern umfassen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Kapazitäten zu entwickeln und Fachkräfte aus arabischen Ländern auszubilden und zeigen Omans Entschlossenheit, die wissenschaftlichen und technologischen Standards in der Region zu verbessern.
Darüber hinaus plant Oman, das Sultan-Qabus-Zentrum zu einem Referenzzentrum im Bereich der Strahlentherapie und der nuklearen Medizin zu entwickeln. Dieses Zentrum bemüht sich derzeit, seine Akkreditierung durch die Internationale Akkreditierungsorganisation für Gesundheitsinstitutionen zu bewahren. Ein Expertenteam der Behörde hat die Qualität der Dienstleistungen dieses Zentrums überprüft und seine wachsenden Aktivitäten gewürdigt.
Oman bekräftigte auch erneut seine feste Position im Hinblick auf den Vertrag über das Verbot von Kernwaffen und forderte alle Mitgliedstaaten auf, ihre Verpflichtungen einzuhalten. Das Land verwies insbesondere auf die Entscheidungen von 1995 bezüglich des Nahen Ostens und äußerte Zufriedenheit über die Transparenz Syriens bei der Umsetzung von Vereinbarungen.
Als Vorsitzender der UN-Konferenz zur Schaffung einer kernwaffenfreien Zone und zur Verhinderung von Massenvernichtungswaffen betonte das Sultanat Oman die Fortsetzung der Zusammenarbeit auf der Grundlage von Dialog und Vereinbarung und strebt an, den Entwicklungs- und Wohlfahrtsprozess für die Völker der Region und der Welt zu stärken.
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