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Das Sultanat Oman hat drei neue Wege für den Export von Erdgas vorgeschlagen
Persischer Golf

Das Sultanat Oman hat drei neue Wege für den Export von Erdgas vorgeschlagen

منبع تصویر: attaqa.net

Von Khalij News Agency Editorial Aktualisiert: 3 Min. Lesezeit 39,620

Das Sultanat Oman hat im Rahmen der Verbesserung der Sicherheit beim Energieexport und der Verringerung der Abhängigkeit von der Straße von Hormuz drei neue Wege für den Export von Erdgas vorgeschlagen. Diese Maßnahme wurde angesichts der zunehmenden Unruhen und der Risiken, die mit der Abhängigkeit von einem bestimmten Weg verbunden sind, ergriffen und scheint dazu beitragen zu können, die Position Omans auf dem Weltmarkt zu stärken.

Die Bedeutung der geografischen Lage Omans

Die geografische Lage des Sultanats Oman an den Küsten des Arabischen Meeres und die Existenz von Erdgasexportanlagen in "Qalhat" versetzen das Land in eine günstige Position für den Export von Erdgas. So kann Oman über diese Anlagen seine Exporte auf die Weltmärkte ohne Durchquerung der Straße von Hormuz durchführen.

Der Minister für Energie und Bergbau Omans, Salim Al Aufi, betonte auf der Gastech-Konferenz am 14. September 2026 die Notwendigkeit, die Exportwege zu diversifizieren, und sagte: "Die Produzenten in der Region müssen ihre Strategien ändern, um die Abhängigkeit von der Straße von Hormuz zu verringern." Er schlug auch vor, neue Wege zu prüfen, die nach Norden oder durch Oman oder Jemen führen.

Der aktuelle Stand des Erdgasexports

Die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Energiehandelsrouten der Welt, hat im vergangenen Jahr etwa 20 Millionen Barrel Öl pro Tag und 112 Milliarden Kubikmeter Erdgas abgewickelt. Diese Abhängigkeit von der Straße von Hormuz kann erhebliche Risiken für die Energieversorgung in der Region mit sich bringen. Laut Statistiken sind 93 Prozent der Erdgasexporte Katars und 96 Prozent der Erdgasexporte der Vereinigten Arabischen Emirate von der Straße von Hormuz abhängig.

In diesem Zusammenhang hat das Sultanat Oman aufgrund seiner geografischen Lage in der Lage, den Erdgasexport unter unruhigen Bedingungen fortzusetzen. Die Erdgasexporte Omans sind im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gestiegen und haben 11 Millionen Tonnen überschritten.

Gleichzeitig prüfen einige Nachbarländer ebenfalls neue Optionen für den Erdgasexport. Zum Beispiel untersucht die "ADNOC für Gas" den Bau neuer Anlagen für den Erdgasexport außerhalb der Straße von Hormuz. Diese Maßnahme wird ergriffen, um die Risiken durch maritime Unruhen zu verringern und den Energieexport zu erleichtern.

Da die Straße von Hormuz nach wie vor eine Schlüsselroute für den globalen Energiehandel bleibt, wird Oman als eine bedeutende Option in dieser Gleichung angesehen. Das Land kann durch Bemühungen um die Diversifizierung der Exportwege eine wichtige Rolle bei der globalen Energieversorgung spielen.

Quelle: attaqa.net