Scott Basset, der US-Finanzminister, erklärte in einer Sitzung des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, dass die Vereinigten Arabischen Emirate kürzlich beschlossen haben, alle finanziellen und geschäftlichen Beziehungen zu Iran abzubrechen.
Reaktion auf Proteste in der Ausschusssitzung
Die Sitzung des Ausschusses für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses der USA wurde durch Proteste einiger Anwesenden gestört. Die Demonstranten forderten ein Ende des Krieges und die Aufhebung der Sanktionen gegen Iran, und einer von ihnen rief vor dem Verlassen des Saales: „Stoppt die Sanktionen gegen Iran, ihr tötet Zivilisten.“ Basset sah sich gezwungen, seine einleitenden Worte zu unterbrechen und setzte seine Rede nach dem Verlassen der Protestierenden fort.
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Er fügte hinzu, dass Abu Dhabi klar erklärt habe, dass es seine finanziellen und geschäftlichen Transaktionen mit Iran eingestellt habe, und einer seiner Stellvertreter kürzlich positive Gespräche mit den Finanzbehörden der Emirate geführt habe. Diese Entscheidung der Emirate wird mit einer Verschärfung der regionalen Spannungen in Verbindung gebracht, während das Land weiterhin den Dialog und regionale Zusammenarbeit unterstützt.
Gespräche mit China über finanzielle Beziehungen zu Iran
Ein weiterer Teil von Bassets Aussagen bezog sich auf die finanziellen Beziehungen Chinas zu Iran. Er kündigte an, dass er am Ende dieser Woche mit He Lifeng, dem stellvertretenden Premierminister Chinas, zusammentreffen werde. Diese Gespräche finden vor dem bevorstehenden Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping statt, und das Thema Iran sowie die finanziellen Beziehungen Chinas zu Teheran werden zu den Hauptgesprächsthemen gehören.
Die aktuelle Situation zeigt, dass Washington versucht, die Zugangswege Irans zum finanziellen und geschäftlichen Netzwerk Chinas zu beschränken, während es von Sanktionen gegen große chinesische Banken absieht. China wurde in den letzten Jahren als größter Käufer von iranischem Öl anerkannt und stellt eine der Hauptschwierigkeiten für die USA bei der Durchsetzung von Sanktionen gegen Teheran dar.
In einer Zeit, in der die Ausweitung des Krieges im Nahen Osten die Energiepreise beeinflusst und die Finanzmärkte in den USA unter Druck setzt, wies Basset auf die steigenden Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen hin und betrachtete dies als Folge von „globalen Problemen“. Gleichzeitig berichteten Quellen aus der Schifffahrtsindustrie über den Stopp der Ölladungen im Hafen von Yanbu in Saudi-Arabien, was erhebliche Auswirkungen auf das globale Ölangebot haben könnte.
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