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Umwandlung von Höhlen in Häuser in Palästina nach israelischen Zerstörungen
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Umwandlung von Höhlen in Häuser in Palästina nach israelischen Zerstörungen

منبع تصویر: al-monitor.com

Von Khalij News Agency Editorial 2 Min. Lesezeit 30,110

Mohammad Amar, ein palästinensischer Viehzüchter, hat ein voll funktionsfähiges Zuhause für seine Familie in einer Höhle geschaffen, wo seine Töchter problemlos singen und das tägliche Leben genießen können. Dieser Standortwechsel fand nach der Zerstörung seiner beiden Häuser durch die israelische Armee in der trockenen Region Masafer Yatta im Westjordanland statt.

Leben im Herzen der Höhle

In dieser Region, die für ihre geografischen Bedingungen und die anhaltenden Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis bekannt ist, hat Amar ein neues Leben begonnen, indem er einen glatten Betonboden geschaffen und die Steinwände der Höhle verputzt hat. Jetzt lebt er mit seinen Frauen und 11 Kindern in dieser Höhle und nutzt Ressourcen wie Solarenergie und Brunnenwasser, um seine täglichen Bedürfnisse zu decken.

Amar sagt dazu: "Früher lebten wir in einem Haus, von dem aus wir die Außenwelt sehen konnten, aber jetzt leben wir in einer Höhle, die wie ein Grab aussieht." Seine Kinder spielen in einem Hof, der am Rand eines Hügels angelegt wurde, und seine Töchter singen arabische Lieder mit einem Karaoke-Gerät.

Herausforderungen des Lebens und Hoffnung auf die Zukunft

Trotz der Herausforderungen des Lebens in der Höhle erwähnt Amar die familiären Bindungen und lokalen Freundschaften als Faktoren, die ihm helfen, den Zerstörungen zu widerstehen. Er sagt: "Jedes Mal, wenn jemand sein Haus verliert, kommen Nachbarn und Familien zur Hilfe, um neue Unterkünfte zu schaffen. Unsere Nähe zueinander ist in diesen Zeiten sehr hilfreich."

Seine Frau, Fatima Amar, fügt hinzu, dass ihre Familie nach der Zerstörung der Häuser im Jahr 2023 zunächst Zelte aufgeschlagen hat und jetzt in die Höhle geflüchtet ist, weil dieser Ort seit langem existiert und nicht zerstört werden kann.

Die israelische Armee rechtfertigt die Zerstörung der Häuser mit dem Argument, dass der Bau in den von ihnen kontrollierten Gebieten illegal sei, während die Anträge der Palästinenser auf Baugenehmigungen systematisch abgelehnt werden. Trotz dieser Umstände hofft Amar, dass die palästinensischen Bewohner dieser Region eines Tages sicher und in Frieden in ihren Häusern leben können.

Er betont: "Während die Welt voranschreitet, gehen wir hier in Palästina, in Masafer Yatta, zurück."

Quelle: al-monitor.com