Das US-Finanzministerium hat am Donnerstag mit den Sanktionen gegen die iranische Kryptowährungsbörse Bitbank einen weiteren Schritt zur Verstärkung des wirtschaftlichen Drucks auf das Regime Iran und seine finanziellen Unterstützer unternommen. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Kampagne, die darauf abzielt, die Finanzierung des iranischen Regimes durch Kryptowährungen zu verhindern.
Details der Sanktionen
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des Finanzministeriums hat Bitbank als ein fortschrittliches Projekt für digitale Vermögenswerte vorgestellt, das unter der Kontrolle von Babak Zanjani, einem früheren sanktionierten Finanzier, steht. Darüber hinaus wurden der Entwickler von Bitbank und drei von Zanjani unterstützte Personen ebenfalls in diese Sanktionen einbezogen. OFAC gab bekannt, dass das digitale Marineversicherungsprogramm Irans, bekannt als „Hormuz Safe“, Bitbank genutzt hat, um Zahlungen zu transferieren, die dem iranischen Regime zugutekamen.
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Folgen der Sanktionen
Scott Basset, der US-Finanzminister, erklärte in einer Stellungnahme, dass die neuesten Sanktionen eindeutig zeigen, dass die Bemühungen zur Finanzierung des iranischen Regimes durch Kryptowährungen nicht außerhalb der Reichweite des OFAC liegen. Diese Sanktionen könnten ernsthafte Auswirkungen auf die finanziellen Abläufe im Iran sowie auf die Handelsbeziehungen des Landes mit Staaten haben, die an einer Zusammenarbeit mit dem Iran interessiert sind.
Seit Beginn der Operation „Außerhalb des Wirtschaftssystems“ im letzten Monat hat das US-Finanzministerium Sanktionen gegen Finanzinstitute in Russland, den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Türkei verhängt, die verdächtigerweise mit dem Iran verbunden sind. Dennoch wurde bisher keine Bank in China, dem größten Handelspartner Irans und einem wichtigen Abnehmer seines Öls, auf die schwarze Liste gesetzt.
Die neuen Sanktionen könnten sich auf eine fragile Annäherung auswirken, insbesondere vor dem Treffen zwischen dem US-Präsidenten und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping, das am 24. September in Washington stattfinden soll. Vor diesem Gipfel wird Basset am kommenden Wochenende mit Li Feng, dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Chinas, zusammentreffen.
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