Das wichtige Treffen, das am Montag, den 23. September, in der Stadt Salalah, Oman, zwischen Iran und den Golfstaaten stattfinden sollte, wurde verschoben. Dieses Treffen, das im Anschluss an die Beratungen zwischen Teheran und Maskat über die Verwaltung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz geplant war, wurde auf Wunsch Saudi-Arabiens auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.
Gründe für die Verschiebung des Treffens
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums betonte in seiner wöchentlichen Pressekonferenz, dass die Verschiebung dieses Treffens auf Anfrage Saudi-Arabiens erfolgt sei. Ismail Baqaei erklärte außerdem, dass das Treffen in Salalah mit der Teilnahme der Anrainerstaaten des Golfes stattfinden sollte, aber aus unklaren Gründen vorerst nicht stattfinden wird. In diesem Zusammenhang erklärte auch Sayyid Badr bin Hamad al-Busaidi, der Außenminister von Oman, dass das Ziel dieses Treffens darin bestand, bessere Bedingungen für einen konstruktiven Dialog und das Erreichen nachhaltiger Übereinkünfte zu schaffen.
Spekulationen über die saudische Anfrage
Es gibt viele Spekulationen zu diesem Thema, die sich auf die Anfrage Saudi-Arabiens nach Änderungen an den Vorschlägen Teherans und Maskats beziehen. Berichte aus verschiedenen Quellen deuten darauf hin, dass Riad Bedenken hinsichtlich des Textes oder bestimmter Bestimmungen des bestehenden Vorschlags geäußert hat und Änderungen gefordert hat. Der katarische Fernsehsender Al Jazeera wies auch auf die gleichzeitige Verschärfung der Krise im Jemen und die Situation in der Straße von Hormuz sowie die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens hin.
Die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens wird als einer der wichtigsten alternativen Wege für den Transport von Öl zum Roten Meer und zur Umgehung der Straße von Hormuz angesehen. Der jüngste Angriff auf diese Pipeline hat zusätzlichen Druck auf die Exportkapazitäten Saudi-Arabiens ausgeübt, und es scheint, dass dieses Thema mit der Anfrage Riads zur Verschiebung des Treffens in Verbindung steht.
Folgen und Bedenken
Die Jemen-Frage spielt auch bei dieser Verschiebung eine besondere Rolle. Einige inoffizielle Quellen haben darauf hingewiesen, dass eine der Bedingungen Teherans für die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz das Ende der Belagerung und des Drucks auf den Jemen war. Einige Berichte deuten auch darauf hin, dass Saudi-Arabien inoffiziell mehr Flexibilität hinsichtlich der Notwendigkeit gezeigt hat, die bestehende Situation im Jemen zu beenden.
Die jüngsten Entwicklungen im Jemen und die Angriffe der Houthi auf saudische Ziele stehen in direktem Zusammenhang mit der Energiesicherheit Saudi-Arabiens. In den letzten Tagen haben die Houthis ihre Angriffe auf saudische Ziele erhöht und gleichzeitig Druck auf die lebenswichtigen Öl-Exportwege Saudi-Arabiens ausgeübt, während sie an den Küsten des Roten Meeres vorrücken und die Kontrolle über Bab al-Mandab übernehmen. Diese Situation könnte mit der Verschiebung des Treffens in Salalah und der Anfrage Saudi-Arabiens nach Änderungen an den betreffenden Vorschlägen zusammenhängen.
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