Shahid Najab, ein syrischer Migrant in der Stadt Rostock, Deutschland, kämpft mit der Sorge, ob er sich weiterhin in Deutschland zugehörig fühlt, während er sich an die Ängste aus seiner Flucht vor dem IS im syrischen Bürgerkrieg erinnert. Er und seine Frau, Mahmoud Hamouich, die mit ihren zwei kleinen Kindern leben, sind seit vielen Jahren nach Deutschland geflüchtet und arbeiten in diesem Land.
Wachsende Sorgen unter Migranten
Najab und Hamouich sind Teil von über 900.000 Syrern, die in Deutschland leben, von denen die meisten während des Bürgerkriegs als Flüchtlinge in dieses Land gekommen sind. Doch mit der zunehmenden Unterstützung für die rechtspopulistische AfD und der Rückkehr des Themas Migration in den Mittelpunkt politischer Diskussionen wächst das Gefühl der Missachtung und Feindseligkeit gegenüber Ausländern.
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In Gesprächen mit zwanzig Migranten in Rostock und der nahegelegenen Stadt Schwerin berichteten die meisten von ihren Erfahrungen mit anti-migrantischen Beleidigungen in den letzten Jahren. Einige von ihnen erwähnten sogar direkte Beleidigungen und unangemessenes Verhalten in der Öffentlichkeit.
Politische und wirtschaftliche Auswirkungen
Die Unterstützung für die AfD wächst insbesondere im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, und Umfragen zeigen, dass diese Partei möglicherweise bei den bevorstehenden Wahlen die größte Partei werden könnte. Dies geschieht, während die Partei stark auf die Begrenzung der Migration und Rückkehrpolitik für Migranten drängt.
Kritik an der AfD von anderen politischen Parteien nimmt ebenfalls zu. Manuela Schwesig, die Ministerpräsidentin des Bundeslandes, hat in einer Fernsehdiskussion die AfD beschuldigt, ein Klima der Angst und Besorgnis zu schaffen. Sie erklärte, dass ein solches Klima negative Auswirkungen auf das tägliche Leben der Menschen hat, die in diesem Land arbeiten und Steuern zahlen.
In dieser Situation denken viele Migranten, darunter Najab und Hamouich, über ihre Zukunft in Deutschland nach, und wenn sich die Lage nicht ändert, ziehen sie in Betracht, das Land zu verlassen. Najab äußerte in den letzten Momenten seiner Unsicherheit: „Meine Familie und ich sind hierher gekommen, um ein besseres Leben für unsere Kinder zu schaffen.“
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