Abbas Papizadeh, Mitglied des Präsidiums des Islamischen Rates, stellte die nächtlichen Versammlungen der Menschen als Antwort der Gesellschaft auf den psychologischen Krieg des Feindes und die wirtschaftlichen Druckverhältnisse vor. Er betonte die neuartige Natur der Kriege, die politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Dimensionen umfasst, und verwies auf die Rolle des psychologischen Krieges bei der Verwirklichung militärischer Ziele.
Psychologischer Krieg und Senkung der militärischen Kosten
Papizadeh erklärte die Dimensionen des psychologischen Krieges und sagte: „Der Feind könnte ein Gerücht verbreiten, das grundsätzlich nicht wahr ist, aber durch weitreichende Verbreitung versucht er, die öffentliche Meinung zu beeinflussen.“ Er fügte hinzu, dass der psychologische Krieg in vielen Fällen die Kosten militärischer Kriege gesenkt hat und nannte Beispiele aus dem Krieg der USA gegen den Irak und die Entwicklungen in Libyen als Beispiele dafür.
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Medienpropaganda und Wirtschaftskrieg
Dieser Abgeordnete verwies auch auf den Wirtschaftskrieg als eine weitere Dimension des hybriden Krieges und sagte: „Der Feind versucht, durch Medienpropaganda, wirtschaftlichen Druck und Sanktionen die Verantwortung auf die Behörden und die Regierung zu schieben und versucht, eine Kluft zwischen den Menschen und der Regierung zu schaffen.“ Er betonte, dass Trump mit seinen Tweets einen Medienkrieg gegen den Iran führt und in diesem Zusammenhang die öffentliche Meinung beeinflusst.
Papizadeh wies weiter auf die Wachsamkeit des iranischen Volkes gegenüber dem psychologischen Krieg des Feindes hin und erklärte: „Das iranische Volk hat diese Art von psychologischen Kriegen und Medienpropaganda gut erkannt und sich dagegen gewehrt.“ Er betonte, dass die Anwesenheit der Menschen auf der Straße die Antwort auf den psychologischen Krieg des Feindes ist und die Vorhersagen der USA und des zionistischen Regimes vollständig durcheinander geraten sind.
Sicherheit in der Straße von Hormus und die endogene Sicherheitsdoktrin
In einem anderen Teil seiner Rede verwies Papizadeh auf die Gewährleistung der Sicherheit in der Straße von Hormus und sagte: „Die Sicherheit muss von den Anrainerstaaten des Persischen Golfs und dem Iran gewährleistet werden.“ Er kritisierte die militärische Präsenz der USA in der Region und sagte, dass diese Präsenz einer der Hauptfaktoren für die Unsicherheit in der Region sei, und die Länder der Region sollten versuchen, sich von der Abhängigkeit von den USA zu distanzieren.
Papizadeh betrachtete die endogene Sicherheitsdoktrin des Iran als die beste Lösung zur Gewährleistung der Sicherheit in der Region und betonte, dass die Nachbarländer durch Zusammenarbeit und Verständnis eine einheimische und endogene Sicherheit schaffen können. Er schloss mit dem Hinweis, dass historische Erfahrungen gezeigt haben, dass nachhaltige Sicherheit nur durch Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region möglich ist.
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