پوشش زنده --:--:-- Donnerstag, 17. September 2026 خبرگزاری خلیج نیوز
خبرگزاری خلیج نیوز صدای خلیج فارسkhalignews.com
China hat Iran gebeten, bei der Kontrolle der Huthi zu helfen
Analyse

China hat Iran gebeten, bei der Kontrolle der Huthi zu helfen

منبع تصویر: al-monitor.com

Von Khalij News Agency Editorial 4 Min. Lesezeit 1

China hat inoffiziell von Teheran verlangt, bei der Kontrolle der Huthi im Jemen zusammenzuarbeiten. Diese Anfrage folgte den schnellen militärischen Fortschritten dieser Gruppe, die unter iranischer Unterstützung steht, und dem Kontakt Saudi-Arabiens mit Peking.

Militärische Fortschritte der Huthi und Reaktion Saudi-Arabiens

Die Huthi haben in den letzten Wochen erhebliche Fortschritte an den Küsten des Roten Meeres und rund um die Straße von Bab al-Mandab gemacht, was zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich der Öl- und Transportexporte Saudi-Arabiens geführt hat. Riyadh hat in Anbetracht dieser Entwicklungen China um Hilfe bei der Kontrolle dieser Situation, insbesondere im Hinblick auf sichere maritime Navigation, gebeten.

Private Botschaft Chinas an Iran

China hat in seinen öffentlichen Erklärungen die Notwendigkeit von Vorsicht, Dialog und der Wiederherstellung sicherer Navigation betont, aber seine privaten Botschaften gehen über diese Erklärungen hinaus. Peking hat Iran gebeten, seinen Einfluss auf die Huthi zu nutzen, um eine Ausweitung dieser Konflikte auf den Energiewegen, von denen China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt abhängig ist, zu verhindern.

Nach Angaben iranischer Quellen, die an diesen Gesprächen teilgenommen haben, war die Antwort Teherans, dass Stabilität und Frieden in der Region vom Ende des Krieges der Vereinigten Staaten und Israels mit Iran abhängen. Zudem gab es von chinesischen Beamten keine Drohungen oder Druck im Falle einer mangelnden Zusammenarbeit Teherans mit den Huthi.

Bedeutung der Beziehungen zwischen Iran und China

China wird seit über einem Jahrzehnt als der größte Handelspartner Irans angesehen und bleibt der Hauptabnehmer von Öl aus diesem Land. Laut Daten und Statistiken werden die Käufe der Chinesen in den kommenden Jahren über 80 Prozent der maritimen Ölexporte Irans ausmachen.

Analysten sagen, dass China eines der wenigen Länder ist, das Druck auf Iran ausüben kann, um die Huthi zu kontrollieren. Die Huthi, die seit den 1990er Jahren als Gegner des sunnitischen religiösen Einflusses Saudi-Arabiens im Jemen aufgetreten sind, sind gut bewaffnet und erhalten finanzielle und militärische Unterstützung aus Iran und sind Teil der anti-westlichen und anti-israelischen Widerstandsachse Teherans.

Folgen der Bedrohung durch die Huthi für die maritime Navigation

Jede Bedrohung der Huthi gegen den Seetransport im Roten Meer und durch die Straße von Bab al-Mandab könnte die globale Energiekrise erheblich verschärfen. Da die Straße von Hormus derzeit effektiv geschlossen ist, könnten anhaltende Angriffe der Huthi auf Schiffe oder Häfen im Roten Meer die Hauptexportwege für Öl aus dem Nahen Osten gleichzeitig stören.

Angesichts der Tatsache, dass Iran und seine Verbündeten jetzt Druck auf beide Enden des wichtigen maritimen Netzwerks der Region ausüben, hat sich diese Situation zu einer ernsthaften Herausforderung für China entwickelt, das von beiden Routen abhängig ist. Auf der anderen Seite ist China auch daran interessiert, seine eigenen Interessen in der Region zu wahren, was insbesondere im Hinblick auf Handel und Energieversorgung von Bedeutung ist.

Aussichten für die Zusammenarbeit zwischen Iran und China

Die Beziehungen zwischen Iran und China sind sowohl wirtschaftlich als auch strategisch von großer Bedeutung, insbesondere in einer Zeit, in der Iran ernsthaften Feindseligkeiten seitens der Vereinigten Staaten ausgesetzt ist. China spielt eine entscheidende Rolle als eines der wenigen Länder, das die finanziellen Mittel hat, um die notwendigen Investitionen in die iranische Ölindustrie bereitzustellen.

Im Jahr 2023 hat China ein Abkommen zwischen Iran und Saudi-Arabien vermittelt, das die Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern nach Jahren der Feindseligkeit wiederhergestellt hat. Allerdings halten die Kritiken innerhalb Irans an dem relativ niedrigen Niveau des Handels und der nicht-ölbasierten Investitionen Chinas im Vergleich zu Chinas wachsenden Verpflichtungen in den Golfstaaten an.

China kann als ein entscheidender Akteur in den iranischen Politiken nicht ignoriert werden, aber die Entscheidungen Irans stehen unter dem Einfluss zahlreicher strategischer, wirtschaftlicher und politischer Prioritäten. Letztendlich wird die echte Prüfung darin bestehen, ob China bereit ist, den Anfragen Konsequenzen zuzuordnen.

Quelle: al-monitor.com