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Die Interaktion zwischen Iran und China erfordert die Entwicklung multidimensionaler Kooperationen
Persischer Golf

Die Interaktion zwischen Iran und China erfordert die Entwicklung multidimensionaler Kooperationen

تصویر: تولید هوش مصنوعی

Von Khalij News Agency Editorial 3 Min. Lesezeit 35,095

Die vierunddreißigste Sitzung zur Anhörung von Experten zum Thema strategische Anforderungen der Beziehungen zwischen Iran und China fand im sich wandelnden System des Persischen Golfs als dritte Vorbesprechung der internationalen Konferenz "Ein halbes Jahrhundert diplomatische Beziehungen zwischen Iran und China" statt. Diese Sitzung wurde mit der Teilnahme von Babak Negahdari, dem Präsidenten des Forschungszentrums des Islamischen Rates, und einer Gruppe von Fachleuten und Studenten, die an Themen im Zusammenhang mit China interessiert sind, abgehalten.

Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Iran und China

Babak Negahdari erklärte in dieser Sitzung: "In den letzten Jahren haben die Büros des Forschungszentrums des Islamischen Rates die Art der Beziehung zu China und die Erfahrungen dieses Landes untersucht." Er wies auf die Verantwortung von Herrn Dr. Ghalibaf als Sondervertreter für China hin und erklärte, dass das Forschungszentrum des Parlaments in diesem Bereich mit mehr Kohärenz und Fokus tätig ist.

Der Präsident des Forschungszentrums des Parlaments betonte weiterhin, dass China allmählich von einem rein wirtschaftlichen und energiebasierten Akteur zu einem multidimensionaleren Akteur auf der globalen Bühne geworden ist. Diese Veränderung wurde insbesondere nach der Präsidentschaft von Herrn Xi im Jahr 2012 deutlich, als China aktiver in politische und sicherheitspolitische Bereiche eintrat, um seine wirtschaftlichen Interessen zu schützen.

Notwendigkeit der Institutionalisierung der Beziehungen

Negahdari wies auch auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ramadan-Krieg und dessen Einfluss auf das Handeln Chinas im Persischen Golf hin und erklärte, dass die entscheidungsfindenden und entscheidungstragenden Institutionen der Islamischen Republik Iran intensiver über die Zusammenarbeit mit China nachdenken. Er fügte hinzu: "Unsere Kollegen im Außenpolitischen Department werfen auch einen Blick auf die Erfahrungen arabischer Länder im Umgang mit China."

Er betonte, dass die Nachbarländer Irans im Persischen Golf in den letzten Jahren versucht haben, ihre Interaktionen mit China von rein energiebezogenen Diskussionen zu multidimensionalen Kooperationen in den Bereichen Logistik, Korridore, industrielle Produktion, Häfen und Technologie zu lenken. In diesem Zusammenhang sollte auch die Islamische Republik Iran ihre Beziehungen zu China in vielfältigen und wichtigen Bereichen ausbauen.

Negahdari stellte fest, dass die Interaktion zwischen Iran und China nicht nur politisch und kurzfristig definiert werden sollte und es notwendig ist, nachhaltige Institutionen wie gemeinsame Kommissionen, Investmentfonds und Projekte im privaten Sektor beider Länder zu schaffen. Er berichtete auch über die Erstellung eines operativen Fahrplans für die Beziehungen zwischen Iran und China und erklärte, dass dieser Plan derzeit dem Präsidenten des Islamischen Rates vorliegt.