Die Regierung von Donald Trump steht kurz vor der Rückkehr zur UN vor ernsthaften Herausforderungen durch den sechsmonatigen Krieg mit dem Iran. Der US-Präsident, der im vergangenen Jahr in dieser Organisation die Bombardierung iranischer Nukleareinrichtungen als großen Erfolg bezeichnete, sieht sich nun einer misstrauischen und besorgten Bevölkerung gegenüber, die sich um die Folgen dieses Krieges und die nuklearen Bedrohungen des Iran sorgt.
Sicherheits- und wirtschaftliche Herausforderungen
Der Iran hat trotz militärischer und wirtschaftlicher Schläge seinen Widerstand fortgesetzt und durch die Blockade von Ölwegen in der Straße von Hormuz sowie die Festigung seiner Positionen im Jemen die globalen Bedrohungen erhöht. Die schnellen Fortschritte der Houthi-Truppen im Jemen, die kürzlich strategische Punkte an der Küste des Roten Meeres übernommen haben, haben die Herausforderungen für Trump in diesem Krieg verstärkt und die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, ihre Verbündeten zu unterstützen, in Frage gestellt.
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Die Trump-Regierung sieht sich wiederholten Aufforderungen ihrer europäischen und asiatischen Verbündeten zur Unterstützung in diesem Krieg gegenüber, während viele von ihnen aufgrund mangelnder Konsultation vor Beginn des Konflikts von der Bereitstellung von Hilfe abgesehen haben. Diese Situation hat zu einem Anstieg der Preise auf dem globalen Energiemarkt geführt und könnte negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und möglicherweise auf die Ergebnisse der Zwischenwahlen im November haben.
Neue Entwicklungen im Jemen und deren Einfluss auf Trumps Politik
Die jüngsten Entwicklungen im Jemen und der Bab al-Mandab-Straße, die als Schlüssel-Korridor für den Ölexport gilt, haben den Druck auf Trump erhöht. Angesichts der aktiven Bedrohungen und Angriffe der Houthi-Truppen auf saudische Schiffe muss die USA besondere Aufmerksamkeit auf die Sicherheit dieses Korridors legen. In diesem Zusammenhang haben US-Beamte kürzlich mit Vertretern der Houthis in Oman getroffen und betont, dass diese Gruppe nicht die Absicht hat, amerikanische Schiffe anzugreifen.
Darüber hinaus sieht sich Trump zunehmenden Herausforderungen hinsichtlich des Vertrauens seiner Verbündeten im Golfraum gegenüber. Sein Ansatz im Krieg und seine Entscheidungen über militärisches Eingreifen, einschließlich der Ignorierung der Bitten Saudi-Arabiens um direkte Intervention, haben das Vertrauen in diesen Ländern verringert. Dies geschieht, während Trump versucht, die Unterstützung dieser Länder bei den kommenden UN-Versammlungen zu gewinnen.
Schließlich, nach fast sieben Monaten Krieg, befindet sich die USA in einer zermürbenden Situation, und Trump versucht weiterhin, den wirtschaftlichen Druck auf Teheran zu erhöhen. In seiner Rede bei der jährlichen Versammlung der Staatsoberhäupter in New York wird er wahrscheinlich auf seine Bemühungen hinweisen, diesen Konflikt zu beenden, obwohl Analysten warnen, dass dieser Krieg wahrscheinlich über die Zwischenwahlen hinaus andauern wird.
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