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China und die jüngsten Entwicklungen im Jemen: Neue Bedrohungen für die maritime Sicherheit
Analyse

China und die jüngsten Entwicklungen im Jemen: Neue Bedrohungen für die maritime Sicherheit

منبع تصویر: al-monitor.com

Von Khalij News Agency Editorial 3 Min. Lesezeit 39,710

Im Jemen haben die Huthis mit einem schnellen Vormarsch an den Küsten des Roten Meeres die mit Saudi-Arabien verbundenen Kräfte aus dieser Region zurückgedrängt und den strategischen Hafen al-Mokha erobert. Diese Entwicklungen stellen eine neue Bedrohung für die Seewege, insbesondere im Bab al-Mandab, dar, während der Iran weiterhin die Kontrolle über die Straße von Hormus behält.

Änderung der US-Politik

Die US-Regierung hat anstelle einer Verschärfung der militärischen Spannungen einen neuen diplomatischen Kurs mit den Huthis eingeschlagen. Dies geschah, während die Gruppe während der Präsidentschaft von Donald Trump als ausländische Terrororganisation eingestuft wurde. Diese Änderung der Herangehensweise könnte insbesondere unter den gegenwärtigen Bedingungen im Interesse Chinas sein, das darauf abzielt, die sicherheitspolitischen Lücken der USA in der Region auszunutzen.

Die Angriffe der Huthis, die am 9. September begannen, stellen den größten Vormarsch dieser Gruppe seit Beginn des Bürgerkriegs im Jemen im Jahr 2014 dar. Diese Angriffe haben nicht nur den Hafen al-Mokha unter Kontrolle gebracht, sondern auch den Huthis ermöglicht, Zugang zu den Inseln Perim und Hanish im Bab al-Mandab zu erhalten. Dieser Vormarsch wird die Sicherheit der Ölexporte Saudi-Arabiens erheblich beeinträchtigen, insbesondere da das Land auf Exporte über den Hafen Yanbu im Roten Meer angewiesen ist.

Neue Chancen für China

Angesichts der aktuellen Situation kann China die Gelegenheit nutzen, indem es die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen in der Region vertieft. Laut Fatima al-Asrar, einer Forscherin und Expertin für Entwicklungen im Jemen, zeigt diese Situation die Schwäche der Sicherheitsstruktur der USA im Golf. Sie fügte hinzu, dass die Huthis China und Russland mitgeteilt haben, dass ihre Schiffe ohne Angriffe durch das Rote Meer und den Golf von Aden fahren können.

Nach Berichten von Nachrichtenorganisationen haben US-Beamte kürzlich mit Vertretern der Huthis in Oman getroffen und ihnen versichert, dass sie nicht beabsichtigen, amerikanische Schiffe anzugreifen, und dass sie sich an den Waffenstillstand von 2025 halten werden. Diese Entwicklungen zeigen, dass China diese Bedingungen nutzen kann, um seine Position im Nahen Osten zu stärken und eine regionale Sicherheitsarchitektur zu schaffen.

Darüber hinaus gab es in den letzten Tagen Berichte über die Bitte des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman an die USA um militärische Hilfe. Dies geschieht, während die USA klar erklärt haben, dass sie derzeit nicht beabsichtigen, militärisch einzugreifen und nur die notwendigen Informationen bereitstellen werden. Diese Entscheidung könnte zusätzliche Bedenken für Saudi-Arabien hinsichtlich der Einschränkungen der US-Unterstützung aufwerfen.

Quelle: al-monitor.com