Gaza: Der Einsturz eines Wohngebäudes im Gebiet Al-Sina'a, im Südwesten von Gaza, führte zum Tod von 11 Palästinensern und zur Verletzung von 14 weiteren. Zudem sind Dutzende von Menschen noch unter den Trümmern des Gebäudes eingeschlossen. Dieses Gebäude war zuvor aufgrund von Artillerieangriffen israelischer Streitkräfte beschädigt worden.
Rettungsoperationen und Herausforderungen
Rettungsteams in Gaza berichteten, dass das sechsstöckige Gebäude auf seine Bewohner und auch auf die nahegelegenen Flüchtlingszelte einstürzte. Diese Teams sind seit Mittwochmorgen bemüht, zu den Personen zu gelangen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind, stehen jedoch aufgrund von Mangel an Ausrüstung und schweren Maschinen vor zahlreichen Herausforderungen.
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Laut Anwohnern lebten mehr als 60 Personen, die meisten von ihnen Flüchtlinge, in diesem Gebäude. Das Gebäude wies aufgrund der Schäden durch israelische Angriffe strukturelle Risse auf und ist nun auf seine Bewohner eingestürzt.
Opferzahlen und staatliche Forderungen
Seit Beginn des Waffenstillstands am 11. Oktober ist die Gesamtzahl der Todesopfer auf 1.375 gestiegen. Zudem wurden 4.686 Personen verletzt und 831 Leichname aus den Trümmern geborgen. Die Gesamtzahl der Kriegsopfer, die seit dem 7. Oktober 2023 gegen den Gazastreifen begonnen hat, beläuft sich auf 73.789 Palästinenser, und 174.798 Personen wurden ebenfalls verletzt.
Die palästinensische Regierung in Ramallah hat einen sofortigen und ungehinderten Zugang für inländische und internationale Rettungsteams in den Gazastreifen gefordert. Diese Forderung zielt darauf ab, verletzte Palästinenser und Personen zu retten, die unter den Trümmern des zuvor von israelischen Streitkräften angegriffenen Wohngebäudes eingeschlossen sind.
Dieses Gebäude war die Unterkunft von 10 Familien, und derzeit haben 20 Palästinenser ihr Leben verloren und 14 weitere wurden verletzt. Zudem sind noch viele Bewohner dieses Gebäudes, hauptsächlich Frauen und Kinder, nicht erreichbar.
Die palästinensische Regierung hat den Familien der Opfer und dem palästinensischen Volk ihr tiefes Beileid ausgesprochen und die internationale Gemeinschaft dringend aufgefordert, wirksamen und sofortigen Druck auszuüben, um den Zugang von Rettungsteams und schweren Geräten in den Gazastreifen zu erleichtern. Diese Ausrüstung ist notwendig, um die Trümmer zu beseitigen, die Leichname der Opfer zu bergen und verletzte Palästinenser sowie Personen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind, zu retten.
Die palästinensische Regierung hat betont, dass jede Verzögerung bei den Rettungsoperationen weitere Leben gefährdet und die Personen, die unter den Trümmern eingeschlossen sind, einem größeren Risiko aussetzt. Daher besteht ein dringender Bedarf an einer schnellen Gewährleistung des Zugangs für die Rettungsoperationen.
Zerstörung der Beduinen-Gemeinschaft in Deir Ballut
In der Zwischenzeit haben israelische Streitkräfte am Mittwochmorgen eine Beduinen-Gemeinschaft im westlichen Deir Ballut, westlich von Salfit, zerstört. Lokale Quellen berichteten, dass die israelischen Streitkräfte in dieses Gebiet eingedrungen sind und diese Gemeinschaft zerstört haben, in der mehr als 20 Palästinenser seit über 20 Jahren leben.
Diese Quellen fügten hinzu, dass die Bewohner dieser Gemeinschaft etwa 1.000 Tiere hatten und diese Maßnahme die Lebensgrundlage der dort ansässigen Familien beeinträchtigt und die Bedenken über ihre vollständige Vertreibung und die Räumung des Gebiets verstärkt. Diese Zerstörung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Erdbeben und die Besetzung großer Teile des Landes von Deir Ballut weiterhin andauern.
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