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Treffen des Präsidenten Syriens mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen
Wirtschaft

Treffen des Präsidenten Syriens mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen

منبع تصویر: al-monitor.com

Von Khalij News Agency Editorial Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit 0

Ahmad al-Shara, der Präsident Syriens, und Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, haben am Dienstag am Rande eines Gipfels in Dubai über Möglichkeiten zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen diskutiert. Dieses Gespräch gilt als ein Zeichen für die Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Wirtschaftliche und entwicklungsbezogene Gespräche

Das Gespräch zwischen al-Shara und Scheich Mohammed konzentrierte sich auf die Bemühungen zur Stärkung der bilateralen Beziehungen, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Entwicklung. Beide Seiten erörterten auch regionale und internationale Themen.

Al-Shara war nach Dubai gereist, um an der jährlichen Konferenz der arabischen Medien teilzunehmen. In seiner Rede stellte er Syrien als „einen sicheren Handelskoridor, der Ost und West verbindet“ vor. Er erklärte, dass Syrien beabsichtigt, bis Ende dieses Jahres seinen wirtschaftlichen Wert auf 50 Milliarden Dollar zu steigern, während dieser im vergangenen Jahr 32 Milliarden Dollar und am Ende des Bürgerkriegs Ende 2024 20 Milliarden Dollar betrug.

Fortschritte in den Beziehungen zwischen den VAE und Syrien

Die Beziehungen zwischen den VAE und Syrien entwickeln sich kontinuierlich weiter, insbesondere angesichts des Interesses der VAE an den Transport- und Energiepotenzialen Syriens sowie dem Wunsch Damaskus, ausländische Investitionen für den Wiederaufbau nach Jahren des Krieges zu gewinnen. Ende August unterzeichnete der in den VAE ansässige Entwickler „Arada“ einen Vertrag zur Entwicklung eines Mischprojekts im Wert von 7 Milliarden Dollar in Damaskus.

Die VAE haben insbesondere das Potenzial Syriens als Handelskoridor während der jüngsten Krisen im Hormuskanal und im Roten Meer im Blick. Die Lage Syriens im östlichen Mittelmeer und die Nähe zu Irak machen es zu einem potenziellen Tor für Energieexporte nach Europa. Zudem erhält Syrien seit Anfang dieses Jahres irakisches Öl, das für ausländische Kunden bestimmt ist, per Lkw.

Trotz der Herausforderungen, mit denen Syrien auf dem Weg zur Entwicklung zu einem Transporthub konfrontiert ist, hat sich das Land seit dem Ende des Bürgerkriegs im Jahr 2024 allmählich stabilisiert. Während die Kämpfe zwischen den Regierungstruppen und lokalen Milizen im Süden weiterhin andauern, bewegen sich die VAE allmählich auf engere Beziehungen zu Syrien zu.

Quelle: al-monitor.com